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Vita:
Cornelia Boese,
geboren am 22.4.1970 in Würzburg, absolvierte ihr Studium an der
Hochschule für Musik in ihrer Heimatstadt und erhielt dort eine
breit gefächerte praktische und theoretische Ausbildung.
Ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefte sie, indem sie
zusätzlich Schwedisch und Italienisch studierte. 1994 legte
sie das Staatsexamen für das künstlerische Lehramt an
Gymnasien mit dem Hauptfach Klavier ab.
Ihre Zulassungsarbeit über die „Souffleuse im Musiktheater“
weckte die Liebe zu diesem interessanten wie verkannten
Musikerberuf, so dass sie eine Stelle als Opernsouffleuse am
Mainfranken Theater Würzburg annahm. Gastspiele und Praktika
führten sie von der Wiener Staatsoper über das Tiroler
Landestheater Innsbruck bis zur Stockholmer Folkoperan.
Die Souffleuse Boese blieb nicht nur als „gute Fee im Kasten“
unsichtbar, sondern stieg auch als Musikerin und Moderatorin bei
Kinder- und Jugendkonzerten auf die Bühne. Sie verfasste ein vom
ZDF verfilmtes Schwedenreise-Tagebuch und übersetzte im Rahmen des
Würzburger Mozartfestes 1998 die über zweihundert
Jahre verschollene Salieri-Oper „Khan Kublai“ ins Deutsche.
Diese Arbeit gab den Anstoß für erste eigene lyrische Werke. Als
Anerkennung für ihr vielseitiges Engagement wurde Cornelia Boese
2002 der Theaterförderpreis des Mainfranken Theaters Würzburg
verliehen.
Ihr Gedichtband „Ich bin der unsichtbare Herrscher einer
magischen Welt“, der Geheimnisse aus dem Souffleusenkasten und
kleine Katastrophen vor und hinter den Kulissen schildert, fand
auch in den Medien Niederschlag: Portraits in der Süddeutschen
Zeitung und in der Stern Biografie sowie zahlreiche Interviews
in Hörfunk und Fernsehen machten sie weit über die Grenzen
Würzburgs hinaus bekannt. Es folgten vier weitere „Boese Bücher“ in stets heiteren Versen
über Wolfgang Amadeus Mozart, Würzburger Künstler und Prominente
und ein poetischer Rundgang durch das Mainfränkische
Museum Würzburg.
Im November 2005 wurde sie mit dem Kulturförderpreis der Stadt
Würzburg ausgezeichnet. Seit 2006 ist Cornelia Boese als freischaffende Künstlerin
tätig, um sich ganz dem Verseschmieden widmen zu können.
Ihr 2010
erschienenes Buch "Ich Glückspilz! rief vergnügt der Hans
und trennte sich von seiner Gans" ist eine poetische
Liebeserklärung an die Märchen der Brüder Grimm:
Fantasievoll hat sie die vertrauten Geschichten in Verse
gefasst. 2011 erhielt die Dichterin für ihr Engagement bei
Lesungen in Schulen und Kindergärten vom Verein Deutsche
Sprache (Regionalgruppe Sprachkultur Mainfranken) den
"Sprachbewahrerpreis".
Lieblingserklärungen
(MAIN POST, 24.4.2010)

Lieblingsauto: WÜ-FY-496
Lieblingsgetränk: Schwarzer
Johannisbeerwein
Lieblingsgericht: Kokosnuss-Curry
Lieblingstier: Steiff-Bär
Lieblingsschauspielerin: Aglaia Brix
Lieblingssport: Kanu fahren
Lieblingsmusik: Haydns Cellokonzert D-Dur
Lieblingsreiseziel: Stockholm
Lieblingspolitiker: ?
Lieblingskleidung: Ringelstrümpfe
Lieblingsbeschäftigung: Verse schmieden
Lieblingsblume: Dichternarzisse
Lieblingsbuch: Grimms Märchen
Lieblingswort: Nachtisch
Lieblingsabneigung: Fisch
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