Führungen

Würzburgs Poetische Seiten

Führungen in Versform für Fremde und Heimische

Für Leute mit Lyrik-Int’resse
sei Würzburg, so meint Hermann Hesse,
der richtige Ort.
Ich nehm ihn beim Wort
und nutz die gepries’ne Adresse!


Poetischer Rundgang durch das Museum für Franken Würzburg

Kopflose Mönche und gebrannte Engel,
tanzende Schäfer und trauernde Madonnen,
lügende Steine und boomende Beutel:
Die Würzburger Dichterin Cornelia Boese präsentiert ausgewählte Kunstwerke und ihre Geschichte(n) auf vergnüglich-lehrreiche Weise – stets in heiteren Versen.
Für alle Freunde mainfränkischer Kunst und Geschichte.

„Im Jahre zweitausendundsieben
begeht das Mainfränk’sche Museum
sein Sechzig-Jahre-Jubiläum
hoch oben auf dem Festungsberg.
Manch weltberühmtes Meisterwerk,
manch edles Schmuckstück, mancher Schatz
fand einen wunderbaren Platz
in diesen altehrwürd’gen Räumen,
drum sollte man nicht länger säumen,
sie off’nen Auges anzusehen
und auf Entdeckungsreise gehen.“

Anmeldung und Terminvereinbarung:
Cornelia Boese, Telefon 0931- 43575 oder per E-Mail unter Cornelia@BoeseSouffleuse.de
Die Führung dauert ca. 75 Minuten und kostet 75 Euro plus Museumseintritt (4 Euro pro Person, 3 Euro ab Gruppen von 20 Personen)

Öffnungszeiten des Museums für Franken Würzburg:
November bis März, Di.-So. 10:00 bis 16:00 Uhr
April bis Oktober, Di.-So. 10:00 bis 17:00 Uhr

Das Buch zur Führung: „Von Meisterhand und Künstlerpech“

Poetischer Rundgang: Museum für Franken Würzburg (externer Link)


Poetischer Spaziergang durch Würzburg auf den Spuren großer Künstler

Wen liebte Walter von der Vogelweide und wen haute Tilman Riemenschneider?
Warum warf Goethe Kuchen in den Main und warum ist Mozart mit Würzburg verschwägert?
Wer war Würzburgs berühmtester Chordirektor und welcher Würzburger Dirigent konnte wunderbar zaubern?
Cornelia Boese verrät es Ihnen – natürlich stets in heiteren Versen …

Die Führung dauert ca. 75 Minuten und kostet 75 Euro.
(Nur von Mai bis Oktober bei guter Witterung!)

Anmeldung:
Cornelia Boese, Telefon: 0931-43575 oder per E-Mail: Cornelia@BoeseSouffleuse.de
Treffpunkt: Kiliansplatz, Museum am Dom

Das Buch zur Führung: „Von Räubern, Feen und großen Geistern“
Auch als Geschenk-Gutschein erhältlich


Spaziergang hinter die Kulissen des Mainfranken Theaters Würzburg

Termine für Einzelpersonen:
jeden letzten Samstag im Monat um 15 Uhr, Treffpunkt Bühneneingang!
Karten im Vorverkauf an der Theaterkasse (Erwachsene 5 Euro, Kinder 3 Euro)

Termine für Gruppen nach Absprache
Kinderführungen: 50€ | Erwachsene: 75€ (Gruppen bis 25 Personen)

Kontakt:
Daniel Peetz, Mainfranken Theater Würzburg, Tel: 3908-205

Kinderstimmen:

Ausflug der Bläserjugend ins Mainfranken Theater Würzburg

Am 6. April besuchten die Kinder und Jugendlichen der Musikkapelle das Mainfranken Theater. Auf dem Programm stand aber kein Konzert oder Theaterstück, stattdessen entführte uns die ehemalige Souffleuse Cornelia Boese in die Welt hinter den Kulissen.
Sie zeigte uns das Theater aus einigen völlig neuen Blickwinkeln und erklärte uns anhand vieler spannender Geschichten, wie der Alltag am Theater so aussieht und warum dort die Brötchen aus Schaumstoff und die Säulen aus Styropor gemacht werden. Natürlich zeigte sie uns auch, wo die schönen Kostüme und Masken oder die täuschend echten Kulissen entstehen und machte uns damit richtig Lust auf einen Theaterbesuch. Am Ende durften wir sogar auf die Bühne und wie richtige Schauspieler auf die Publikumsreihen blicken.
Die Führung war leider viel zu schnell zu Ende, aber wir hatten ja noch ein weiteres Highlight vor uns, denn wir durften bei einer Probe des Philharmonischen Orchesters des Mainfranken Theaters dabei sein. Dort konnten wir uns dann davon überzeugen, dass die Profis zu denen ja auch unser Dirigent Klaus Englert gehört, ihr Instrument nicht nur perfekt beherrschen, sondern auch weniger schwätzen und viel disziplinierter proben als wir.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Roland Geiger, der uns diesen Besuch ermöglicht hat. Uns allen hat der Ausflug in die Welt des Theaters sehr viel Spaß gemacht.
(Musikkapelle Rimpar, 2012)


Ausflug ins Mainfranken Theater
Eine Führung „Hinter die Kulissen“

Die Jugendvorstandschaft der Opferbaumer Musikanten ist mit elf Instrumentalschülern und drei Betreuern am 1.April 2010 um 8 Uhr mit dem Zug nach Würzburg gefahren, um das Mainfranken Theater zu besichtigen. Dort angekommen hat uns Conni abgeholt, um mit uns einmal zu schauen, was so alles hinter der großen Bühne passiert. Sie zeigte uns die Bühne mit dem drehbaren Boden, schaute mit uns zu den Bühnenmalern, die die Kulissen für die Bühne bemalen und den Theaterschreinern, die diese bauen. Danach gingen wir zu den Schneidern, die gerade die neuesten Kleider für das neue Theaterstück nähten und anschließend haben wir bei den Maskenbildnern sogar einen blutigen abgehackten Kopf in die Hand nehmen dürfen. Ganz zum Schluss waren wir dann ungefähr 17 Meter über der Bühne und dem Zuschauerraum und haben in einen Raum geschaut, in dem 120 Lampen standen, die alle die Schauspieler auf der Bühne beleuchteten.
Nach so vielen aufregenden Dingen haben wir uns erst mal stärken müssen!
Wenn demnächst im Mainfranken Theater wieder ein Kinderschauspiel aufgeführt wird, werden wir dann die Bühne von vorne betrachten.

Pressestimme:
Main-Post, 29.06.2004

Der strenge Duft des Werwolf-Kopfes

Ein „Spaziergang hinter die Kulissen“ des Würzburger Theaters ist eine faszinierende Reise in die Eingeweide des Hauses, das von unterirdischen Gängen und luftigen Galerien durchzogen ist. Es ist aber auch eine Reise zu den Menschen, die die allabendliche Illusion auf der Bühne erst möglich machen: zu Maskenbildnern und Kostümschneidern, zu Schreinern und Bühnenmalern. Das Theater bietet diese Besichtigungstouren immer wieder an.
Heute führt Cornelia Boese, Nicht-nur-Souffleuse, eine neunte Klasse der Lohrer Realschule durch die Welt der Technik. Sie tut das diesmal im amüsanten Plauderton der kundigen Führerin, immer wieder macht sie’s aber auch gereimt. Schließlich ist die junge Frau auch durch ihre launigen Gedichtbände bekannt.
Bei allen Anekdoten, bei aller Lockerheit der Führerin, eins wird in den eineinhalb Stunden deutlich: Wer sich bei einer Vorstellung im Gestühl des Mainfranken Theaters zurücklehnt und mit denen auf der Bühne lacht und weint, der kriegt nur einen Bruchteil von dem mit, was an Arbeit hinter jeder Aktion, ja: hinter jedem einzelnen Haar steckt.
(Ralph Heringlehner)